| | | Der Geist von Koralle (Sauer-Rakitin) | | | | Es gibt wohl keine andere Region in Deutschland mit so vielen militärischen Hinterlassenschaften wie das Land zwischen Berlin und der Oder. Dort probten bereits die Heere Preußens und des Kaiserreiches. Dort übten Truppen der Reichswehr. Dort schmiedete die Wehrmachts-generalität Angriffspläne und hoffte noch fünf Minuten nach zwölf auf ein Wunder. Dort verbunkerte sich die Führungsspitze der DDR sowie die Führung der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland. Die MOZ-Serie "Brandenburger Bunkerwelten" begibt sich auf Spurensuche nach den Hinterlassenschaften deutscher Geschichte. | | Weitere Informationen zu "Koralle" bei Hans J. Richter, An der einsamen Kiefer 8, 16321 Lobetal, Telefon: (0 33 38) 75 65 71, im Internet unter www.team-delta.de oder bei der Aktionsgemeinschaft für den Erhalt von Stollen und Befestigungsanlagen, Dieter Holz, An der Läuterau 19, 02782 Seifhennersdorf. | | | Lagezimmerbunker bei Lanke, von dem Dönitz aus den U-Boot-Krieg führte (Richter) | | Im Strohhaus Geschichte atmen (Tuchen) | | | | Seit kurzem hängt an der Eingangstür des Strohhauses Neuzelle ein kleiner unscheinbarer Zettel mit der Information, dass dieser "Museumshof ländlicher Alltagskultur" jetzt täglich von 11 bis 17 Uhr geöffnet ist. So ganz still und heimlich schlich sich dieses Kleinod in die Reihe der Sehenswürdigkeiten, deren Besuch man in Neuzelle nicht versäumen sollte. | | Wer in Neuzelle durch den Slawengrund fährt, sollte einen Abstecher in das wunderbar wieder hergerichtete Strohhaus nicht versäumen. (Tuchen) | | | Findlingskunst aus dem Lausitzer Tagebau (Pahn) | Im Jahr 1997 übernahm der Landschaftspflegeverband diese Werke und stellte das jetzige Terrain zur Verfügung. In den Plastiken auf freiem Feld gehen Geschichte und Mystik Hand in Hand, regen heidnische Gottheiten und Runentafeln die Phantasie der Betrachter an, versuchen Zeichen und Figuren früherer Kulturen zu erklären, und stellen die Frage, inwieweit diese sich beeinflusst haben könnten. | | Dabei bietet es sich an, die motorisierte Karosse am Heidehof stehen zu lassen und sich von dort aus in westlicher Richtung auf den Weg zu begeben, denn schon nach wenigen Metern beginnt rechtsseits der Straße der Saum von Findlingen, der den Wanderer die fast 1300 Meter bis zum Findlingspark begleitet. Initiiert durch den Berliner Bildhauer Ulrich Thiel, entsteht an diesem Feldweg eine aus 1000 Steinen bestehende Zeitschiene der Entwicklung der Menschheit. | | | | | Der keltische Sonnengott - eine Figur aus dem Findlingspark in der Henzendorfer Heide (J. Pahn) | | | |